Wir haben Mitte August die Vorbereitungen für das Pflastern getroffen. Erst wollte ich es selber machen: einen Mini-Bager ausleihen, ein oder zwei Schuttcontainer bestellen, Schotter verteilen und festrütteln, dann aber haben wir gemeinsam mit unseren Nachbarn es einem Profi und Coesfelder Urgestein überlassen... es hat sich gelohnt!
Achja, anstatt Schotter empfehle ich Recyclingschotter, der ist viel günstiger.
Aber bevor wir den Schotter auftragen konnten musste noch das Abflußrohr der Luft-Wärme-Pumpe neu verlegt werden. Das Rohr leitet Kondenswasser von der Pumpe, welches sich in einem beheizten Trichter unterhalb des Geräts sammelt, in den Kanalschacht. Dieses Rohr war jedoch viel zu lang, sodass es beim Parken auf dem Pflaster nicht lange gehalten hätte. Hinzu kam, dass das Rohr kein Gefälle hatte.
Zwei böse Überraschungen zeigten sich beim Freilegen des Kontrollschachtes. Der Deckel war unter dem Gewicht der Baumaschinen (1) zusammengebrochen (ich nehme an der Deckel entsprach nur der Belastungsklasse A bis 15 kN) und (2) der Kontrollkanal war nicht offen und war nicht in einer Betonsohle eingefaßt (überlaufendes Abwasser könnte also nicht mehr ablaufen).


Wir haben den Kanaldeckel mit zwei Schachtringen, ein bisschen Mörtel und der fachmännisch geführten Maurerkelle (mein Opa) höher gesetzt, somit können wir auch nach dem Pflastern den Schacht noch öffnen.

Vor unserem Haus befand sich eine dicke Schicht alten Bauschutts. Diesen haben wir zum Aufüllen der Terrasse und für den Weg dorthin verwendet und somit - hoffentlich - etwas Geld gespart.

